Oh Snap!

    • Hey,

      läuft ganz gut, danke :)
      Ich bin ja jetzt bei einem Coach untergekommen und habe quasi alles runderneuert. Neuer Preflopplan, neue Betsizes, neuer Spielstil. Bin auch gut gefordert meine Hausaufgaben zu erledigen etc.
      Merke aber auch, dass ich einfach viel zu wenig Zeit habe um noch schneller sehr viel besser zu werden. Aber so ist es nunmal.
      Ich spiele nach wie vor NL10 und soll auch nicht aufsteigen zunächst - erstmal noch besser werden.

      Ergebnistechnisch sieht es schon ganz gut aus, aber da ist noch einiges mehr drin an Winrate, bin ich mir ganz sicher.



      Privat läuft auch gut, wir fühlen uns sehr wohl in unserem Haus. Vorgestern habe ich die Zentralheizung angemacht und zum Glück ist sie ohne Probleme angesprungen und alle Heizkörper werden warm :)
      Haben auch ne Fussbodenheizung, das ist ja mal der Hammer! Haben aber eine Stelle im Badezimmer, da werden die Fliesen so heiß, man verbrennt sich fast die Hände wenn man drauffasst.. Kennt sich damit jemand aus? In der Küche zb ist der Boden einfach angenehm warm. Wassertemp ist 70 Grad. Grund zur Sorge? Ich nehme an, dass die Wasserleitung im Badezimmer wahrscheinlich sehr dicht unter den Fliesen läuft, aber ka^^

      Und mal noch was kleines zum Rechnen:
      Das sind Hausaufgaben 5te Klasse Realschule. Gibt da sicherlich mehrere Wege die zu lösen. Ich mache das ähnlich wie Sudoku und habe ca 15 Minuten gebraucht für die Aufgaben. Der Junge kapiert es überhaupt nicht und ich kann ihm das nicht wirklich gut erklären.
      Wie löst ihr sowas und gibt´s da irgend ne total einfache Lösung oder ne gute Eselsbrücke für?

      Thema schriftliche Multiplikation

    • Schaut doch sexy aus der Graph, congratz! Vergeude bloß deine Zeit nicht und schau dir nl20/30 an, der avg Reg ist da nicht besser als auf nl10. Bist du in nem Stable untergekommen oder coached dich wer privat?

      Hab leider wenig Ahnung von Heizungen, aber Mathe kann ich gut :D Lerne Mathe immer mit YouTube, da gibts einige gute Sachen und mit Sicherheit auch zur schriftlichen Multiplikation.
      "Spiele nl100/200/500 Zoom agressives Konzept"
    • painlezz wrote:

      Schaut doch sexy aus der Graph, congratz! Vergeude bloß deine Zeit nicht und schau dir nl20/30 an, der avg Reg ist da nicht besser als auf nl10. Bist du in nem Stable untergekommen oder coached dich wer privat?
      Das ist private Coaching. Der Coach möchte inkognito bleiben weil er komplett ausgelastet ist. Sollte sich das ändern werde ich hier Werbung machen^^ Aufsteigen werd ich halt sobald er sagt dass ich es tun soll.


      yeah.rocketscience wrote:

      edit wtf was sind das denn für Aufgaben.
      Also doch nicht so einfach?

      Ging mir jetzt auch ein bischen darum herauszufinden, ob diese Aufgaben angemessen sind für 11-jährige Kinder. Habe jetzt aber von mehreren Leuten gehört, dass die viel zu schwer für das Alter sind. Lösen kann ich sie schon aber ich muss eben rumprobieren und das kam mir schon auch spanisch vor. Ich hab jetzt ehrlich gesagt auch ein bischen Schiss, wie soll das werden wenn meine Kinder mal in die 7te oder 8te Klasse kommen und ne Frage haben...

      Also was sagt ihr? Zu schwer für 5te Klasse?
    • Zur Hausaufgabe:

      So richtig einen "einfachen Trick" gibts hier nicht. Hier und da gibt es ein paar Felder, welche man sofort ausfüllen kann (denke dass der Jung das auch so sieht). Ansonsten halt die Felder ausfüllen, zu denen man am meisten Infos hat. Wenn man da "genau genug" hinsieht muss man gar nicht soviel rumprobieren. Wie du schon sagtest bisschen wie Sudoku. Denke nicht, dass der avg. 5.-Klässler das so gut kann und somit mehr oder weniger random ausprobiert, was demzufolge auch ewig dauern wird. An sich ist die Aufgabe aber schon machbar (auch für 11-jährige), wenn man sowas aber noch nie gemacht hat dann eher für diejenigen, die auch bisschen Interesse an Mathe haben.

      Ich denke man kann den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe mit lösen einfacher linearer Gleichungsystemen vergleichen (abgesehen natürlich vom mathematischen Know-How), wobei die Aufgabe hier imo schon schwerer ist, weil man nicht ganz so einfach nach Rezept lösen kann/ bzw ist das Rezept hier deutlich komplexer. Wenn ich mich richtig erinnere waren Gleichungssyteme eher Stoff der 7. oder 8. Klasse, Gymnasium (vor etwa 10 Jahren).

      Wenn das Thema schriftlich Multiplizieren ist, dann macht die Aufgabe imo auch nicht so viel Sinn. Eigentlich sollte es reichen, dass man versteht, warum man das so macht.
    • Ich kann mir eben vorstellen, dass der Lehrer rausfinden möchte, wer seine 1er Kandidaten sein könnten oder so. Wir haben diese Woche Ferien, die wurden am letzten Schultag aufgegeben. Ist ja schön und gut, im Falle von meinen Bekannten hat er aber damit bewirkt, dass der Junge völlig abschaltet und sich sicher ist, dass er einfach zu blöd für Mathe ist und seine Mutter sich extreme Sorgen und Vorwürfe macht. Vor ein paar Wochen musste sie entscheiden ob er besser aufs Gymnasium oder die Realschule geht, sie haben sich für Realschule entschieden und jetzt kapiert der Bub nach 4 Wochen in der neuen, "einfacheren" Schule schon die Matheaufgaben nicht, sie hatte selbst ewig dafür gebraucht es zu lösen, wie soll das die nächsten Jahre werden?

      Hier sieht man imo deutlich, dass so manches in unserem Schulsystem falsch läuft und wie abhängig man teilweise davon ist, ob man jetzt einen guten oder schlechten Lehrer erwischt (pädagogisch, didaktisch, empathisch, etc etc).
    • Unser Schulsystem ist auch für alle Beteiligten (Lehrer, Eltern, Schüler, Schulrat, Ministerien) fürn Arsch, vielleicht sollten sich alle mal zusammen setzen und was ändern. Ist doch total bescheuert als Eltern HAs zu machen oder was? Sind doch die HAs des Schülers. Meine Pokerschüler lassen HAs ja auch nicht von anderen machen^^ Ich mein, wozu sind die denn da? Lehrer gibt die auf, damit Schüler die mitnimmt und ja richtig wieder abgibt? Ist doch völlig sinnlos. Kommen HAs falsch zurück, sieht man wo Schüler/Lehrer leaked nur so haben die eine Funktion, alles andere ist lächerlich. Geben alle Schüler die richtig ab, ist Friede Freude angesagt oder was? Da würde ich dann als Lehrer denken dass ale unterfordert sind und noch härteren Stuff aufgeben. Hab leider keine Kinder, aber wenn ich welche hätte, würde ich mit ihnen lieber schöne Zeit verbringen, statt HAs zu machen, geht dir das auch so? Ist es deine Pflicht als Vater die Hausaufgaben deines Kindes zu machen? Wenn du deinem Kind bei den Hausaufgaben nicht helfen kannst und dein Kind es nicht versteht, dann gibts noch die Möglichkeit Mitschüler zu fragen. Geht gar nichts, steht sowieso der Lehrer in der Pflicht, er muss den Stoff vermitteln und sein bestes geben, dass die Kinder den Stoff raffen (war zum Thema was so in den nächsten Jahren ist, Sinn hinter schweren Aufgaben ist ja auch, dass man selbst irgendwie versucht Lösungen zu finden). Am Ende ist noch das Kind da, gibt Leute, die können/wollen bestimmte Sachen einfach nicht. Ist ganz normal, happens.

      Die Aufgabe ist Sodukokram. Hätte zuerst geantwortet, dass, wenn er die Aufgabe nicht kann, die schriftliche Multiplikation ggf. nicht verstanden hat und man da ansetzen muss. Das sehe ich aber nicht mehr so, weil ich das noch kann und kapiere, aber auch überlegen muss :D . Die Aufgabe passt imo nicht wirklich zum Themenkomplex bzw. wird ihn nicht besser in der schriftlichen Multiplikation machen. Sie ist aber fordernd und somit nicht kacke oder so. Nur weil Erwachsene Schwierigkeiten mit solchen Aufgaben haben, muss das nicht heißen, dass es das Kind bzw. den durchschnittlichen 11-jährigen überfordert, unterschätzt die mal nicht. Sowas kann man halt verteilen, wenn Schüler nach 30 min mit einer Arbeit fertig ist und man ihn nicht gehen lassen will oder was auch immer, als HA zum Thema irgendwie nicht so zielführend.
    • Der Vergleich mit deinen Pokerschülern hinkt ein bischen - die wollen das ja lernen. Erwachsenen- und Kinderbildung sind eh zwei unterschiedliche Geschichten imo. Der Bub ist 11, wenn die Schule aus ist interessiert er sich sicher nicht dafür irgend eine komische Gleichung zu lösen, der will so schnell wie möglich auf den Bolzplatz oder Pokemons jagen.
      Ich denke, es geht vor allem darum, den Kindern Selbstbewusstsein und Spass an der Sache zu vermitteln, und das schafft man imo, indem man ihnen Erfolgserlebnisse verschafft und sie langsam an komplexere Aufgaben heranführt. In der Pädagogik spricht man da vom Prinzip der kleinen Schritte, das wendest du bei deinen Schülern sicher auch an und wirfst sie nicht direkt ins kalte Wasser und lässt sie komplexe GTO Rechnungen machen an denen sie stundenlang sitzen und auchnoch davon auszugehen ist, dass sie das richtige Ergebnis nicht finden würden (deshalb die Frage ob die oben genannte Aufgabe dem Alter entsprechend ist).
      Im konkreten Fall ist jetzt imo der Worst-Case eingetreten, nämlich dass das Kind denkt, es ist zu blöd und Mathe ist eh ein Scheissfach und er kotzt jetzt schon ab weil er nächste Woche wieder Mathe hat.
      Zum Thema HAs als Eltern machen - klar das hat keinen Sinn. Wir haben das abends gemacht als die Kinder schon geschlafen haben. Bei meiner Tochter kontrolliere ich natürlich auch die HAs und zeige ihr die Fehler und sie verbessert sie dann auch. Sicher, wenn der Lehrer die dann kontrolliert hat sie immer 0 Fehler und ist auch nicht die perfekte Lösung.. aber die Lehrer haben eh keine Zeit, jeden Tag von jedem Kind alle HAs zu kontrollieren und die müssen eh ihren Stoff durchziehen im Jahr, da bleiben die, die es nicht kapieren einfach auf der Strecke. Ganz normal, deshalb gibt es das Notensystem und nur die, die es einfach drauf haben bekommen die 1 und diejenigen die nicht fit in dem Fach sind bekommen die 3 oder 4. In der perfekten Welt würden die Lehrer das natürlich immer sehen wo welches Kind Schwierigkeiten hat und dieses dann ganz gezielt fördern, so dass am Ende des Jahres alle Kinder eine 1 haben - ist aber nicht die Realität.

      eroticjesus wrote:

      Hab leider keine Kinder, aber wenn ich welche hätte, würde ich mit ihnen lieber schöne Zeit verbringen, statt HAs zu machen, geht dir das auch so?
      Es gehört aber auch zur Erziehung dazu, den Kindern zu vermitteln, dass es Pflichten gibt im Leben und man nicht nur machen kann was einem Spass macht. Wie gesagt, unsere eigenen Kinder machen ihre HA immer alleine und wir kontrollieren sie dann. Aber was würdest du machen, wenn dein Kind dir ein Arbeitsblatt bringt, in dem noch garnichts ausgefüllt ist und sagt, es kapiert nicht was es machen soll? Ich kann ihm ja nicht sagen, Pech gehabt, wir gehen jetzt spielen und du sagst dem Lehrer morgen du hast die HAs nicht weil du es nicht kapiert hast?

      Meine Große ist ja erst in der 2ten Klasse und malt fleißig Größer- und Kleinerzeichen, die ganzen Probleme hab ich ja (noch) nicht^^
    • Jo, magst soweit recht haben. Selbstbewusstsein ist so ein Ding, ich denke das Notensystem ist sehr schlecht für das Selbstbewusstsein so ziemlich aller Schüler. Wenn man gerafft hat, dass man mit auswendig lernen ganz viel erreichen kann und dazu noch Glück hat sportlich und etwas kreativ zu sein, ist Durchschnittsnote = 1 und Schüler bildet sich was drauf ein. Ist Schüler nicht die hellste Kerze auf der Torte und kann nur bestimmte Sachen ganz gut, Rest nicht, hängt sich aber rein und bekommt trotzdem die schlechtere Note, weil er es einfach nicht kann, ist das nicht gut fürs Selbstvertrauen. Egal wohl nicht das Thema, aber das Grundsystem ist schon mal kontraproduktiv für das Selbstbewusstsein und fördert den Mix aus kleinen Faschisten und Mobbingopfern imo.

      Aufgaben und Alter immer so ein Ding. Alle Skills die es erfordert die zu lösen, sollte er in der Schule gelernt haben, wenn das nicht so ist, entspricht die Aufgabe nicht der Skills des Schülers. In einem Land/Schulsystem/Schule in dem Naturwissenschaften > Geisteswissenschaften sind wird ein 10-jähriger im Schnitt weniger Probleme haben, diese Aufgaben zu Lösen, als wenn die Gewichtung anders ist.

      Ja, hab mich für alles unter 11e Klasse in der Uni auch nicht interessiert , kann also nicht einschätzen ob die Aufgabe "altersgerecht" für 11 jährige Kinder in DE, ich schätze eher nicht, würdest du in St. Petersburg wohnen, würde der kleine Vadim schon draußen spielen :coolface:

      Absatz mit den HAs kontrollieren hatte ich im ersten Post falsch verstanden bzw. hast ja nicht geschrieben, dass da ein leeres Blatt kam bei der Kontrolle.

      Aber ja genau das. Wenn du ihn das nicht sagen kannst, dann wäre das genau die Line. Lass Spielen gehen und kümmer dich um die Arbeit morgen "auf der Arbeit" . Ich find nämlich dass sowas den Menschen auf diesen ganzen Abfuck vorbereitet Arbeit und Freizeit zu mixen. Ich mein, wenn es ihn eh nicht bockt, sollte er das genau machen. Wenn ihn das bockt und er unbedingt die Aufgaben können will, dann bist du gefragt oder er muss zu sehen, wie er das irgendwie gelöst bekommt, kA weißt was ich mein?^^

      The post was edited 1 time, last by eroticjesus ().

    • laugenweckle wrote:

      Es gehört aber auch zur Erziehung dazu, den Kindern zu vermitteln, dass es Pflichten gibt im Leben und man nicht nur machen kann was einem Spass macht. Wie gesagt, unsere eigenen Kinder machen ihre HA immer alleine und wir kontrollieren sie dann. Aber was würdest du machen, wenn dein Kind dir ein Arbeitsblatt bringt, in dem noch garnichts ausgefüllt ist und sagt, es kapiert nicht was es machen soll? Ich kann ihm ja nicht sagen, Pech gehabt, wir gehen jetzt spielen und du sagst dem Lehrer morgen du hast die HAs nicht weil du es nicht kapiert hast?
      Leider machen es einige so und rücken den Lehrern dann noch auf die Pelle, wenn die das dann als nicht gemachte Hausaufgabe notieren. Super, dass ihr es nicht so macht :thumbup:

      Die Aufgaben oben finde ich für die fünfte Klasse einer Realschule zu schwierig, weil der Sprung von der ersten zur zweiten Aufgabe recht groß ist. Auch die erste Aufgabe ist schon nicht ohne, wenn das nicht mit leichteren Aufgaben vorbereitet worden ist. Ich glaube in deinem Fall würde ich mir für meine Kinder eine ganz einfache Aufgabe schnell selbst ausdenken, damit das Prinzip klar wird. Falls das häufiger vorkommt, könnte man das dem Lehrer auch ruhig mal in einem Gespräch mitteilen. Natürlich ist es völlig sinnfrei, wenn am Ende du die Hausaufgaben machst.

      Unabhängig von dem Beispiel hier ist es leider häufiger so, dass gern die Verantwortung komplett auf die Lehrer geschoben wird. "Sie sind doch dafür verantwortlich, dass ich das verstehe" höre ich leider öfter. Es ist dann bei manchen sogar so, dass die regelrecht feiern, wenn sie was nicht verstehen. Die lehnen sich dann zurück, machen nichts mehr und sagen später, dass sie ganz schlechte Lehrer hatten oder schon immer schlecht in Fach x (vorzugsweise Mathe/Naturwissenschaften) waren.

      Lehrer sollten auf jeden Fall die Möglichkeit schaffen, dass ihre Schüler das verstehen, was sie vermitteln wollen. Dabei sollten sie auch gern auf unterschiedliche Methoden und Medien setzen und bei Bedarf auch mal zusätzlich was anbieten. Die Verantwortung liegt am Ende aber beim Schüler, so lange zu "beißen", bis er es hat und dabei ggfs. auch über das Angebot hinaus zu gehen (youtube, google, etc.). Die Realität sieht leider häufig so aus, dass schon im Unterricht alles dafür getan wird, nichts mitzubekommen und ab 13:00 Uhr läuft dann die PS4 heiß. Was soll da schon rauskommen? (Bitte nicht auf die Aufgaben oben beziehen!)

      Ich finde besonders gut, dass du den Erziehungsaspekt ansprichst. Auch das wird gern komplett an die Schulen abgegeben und ganz normale Umgangsformen wie Pünktlichkeit, angemessene Sprache, andere ausreden lassen, sich zumindest anstrengen usw. fehlen praktisch komplett.

      Dir und deiner Frau chapeau!

      eroticjesus wrote:

      [...] -EV zu spielen ist eben nicht +EV und führt dann eben zu Verlusten^^
    • Warum ich hier überhaupt mit dem Thema ankam:

      Unsere Bekannte kam abends zu uns und meinte, sie ist so sauer.. der neue Lehrer ihres Sohnes sei total der Arsch... gibt Hausis auf, die viel zu schwer sind, das geht garnicht und sie wird sich beschweren.
      Ich kenne sie und weis, sie neigt dazu bei solchen Angelegenheiten mal gerne übers Ziel hinauszuschiessen. Also hab ich nur gesagt, der Lehrer wird schon wissen was er tut und sich an den Lehrplan halten, sie soll mir die Aufgaben mal zuschicken.

      Jetzt hab ich sie damit ausversehen aber ziemlich getroffen und sie hat sich den ganzen Abend fertig gemacht, weil ich ihr durch die Blume gesagt hätte, dass ihr Sohn einfach zu dumm ist... das hat sie meiner Frau so gesagt :P
      Sie meinte dann noch zu mir, sie würde dem Lehrer einen passenden Text in´s Heft schreiben.

      Ich wollte sie einfach nur davor bewahren, jetzt unüberlegt aus der Emotion heraus das Ansehen ihres Sohnes bei dem Lehrer zu beschädigen, wenn sie ihm an den Kopf knallt, dass er ein schlechter Lehrer ist... und das nach gerade mal 4 Wochen im neuen Schuljahr.
      Ich kann mich halt leider überhaupt nimmer erinnern, was wir damals in welcher Klasse duchgenommen hatten.
      Aber ich denke die allgemeine Meinung hier ist ja schon, dass die Aufgaben zu schwer sind. Also ruf ich sie morgen an und kann ihr wenigstens sagen, dass ihr Sohn nicht zu dumm ist und dann hoff ich, sie kommt da ein bischen runter und ist nicht zu garstig zu dem Lehrer^^

      Hast du Lehramt studiert ErotischerJürgen?
      Bist du Lehrer, WütenderHutmacher?
    • hey so dann melde ich mich heute mal zum Thema zu Wort. Ja ich habe, als ich die Aufgaben gelesen habe, nur kurz die erste Überflogen und dachte aha so funktionierts. Habe dann mal die 2. versucht und bin daran auch wegen ungeduld gescheitert. Also ich kam zu keinem Ergebnis, aber ich habe ja auch kein Kind dem ich sowas beibringen muss. :P .

      Zum eigentlich Thema gibt es denke ich viele richtige Ansichten. Erstmal, finde ich die Aufgabe oder die Aufgabenstellung für das Alter schon gut sportlich. Ich war bis zum Abi, eigentlich immer Spitze was Mathe angeht. Das lag aber daran dass wir im Kindergarten schon gut gefördert wurden mit den Grundrechenarten, und ja wir konnten auch schon multiplizieren. Das ging dann in der Grundschule soweit das ich "Rechenkönig" 1992 wurde.

      Und dann in mehrere erfolgreichen Matheolympiaden endete, bis ich im Abi dann eine totale Vollpfeife als Lehrerin bekam. Welche überhaupt keinerlei Autorität besaß, und ohne ihr Lösungsbuch welches wir als kollektiv der Klasse regelmäßig verschwinden ließen, völlig aufgeschmissen war. Ab da ging es in dem Fach auch nur noch Richtung oberer Durchschnitt.

      Was mir Retroperspektivisch auffällt, das es scheinbar wirklich so ist, das man Mathe entweder verstanden hat/kann oder eben keinen Draht dazu hat. Dazwischen, also in Noten ausgedrückt 2-3,5 Schreiber gibt es wohl imo eher selten. Was ich aber auch gelernt habe, das es vollkommen ok ist Mathe nicht zu verstehen. Also damit meine ich Intelligent genug zu sein, für so Alltagsmathe das man überleben kann in der heutigen Welt, aber für höhers oder komplexes etc. wie ihr es nennen wollt dann halt nicht ausreicht.

      Dazu mal eine Frage: Warum ist es ok als zu fettes Kind in Sport ne 4 zu kassieren, aber in Mathe wird bei so einer Note rumgeheult?
      Oder was bringt es mir in Deutsch ein Gedicht interpretieren zu können? Nebenbei war ich darin in der 10. Klasse z.b. 1er Kandidat und habe mit der gleichen Aufgabenstellung, im Abi fast mein Abi ein zweites mal verkackt, weil der Lehrkörper das befinden hatte ich habe das zu bearbeitene Werk falsch interpretiert. LOL Wenn ich Scheisse schön finde, das ist das für mich so, und das ist dann imo auch in Ordnung.
      Anderes Thema nochmal Sport. Ich hatte zu Abizeiten auch einen Lehrerwechsel im Fach Sport. Bei einer 1,50m hohen alten, weiblichen Kommunisten Sau, habe ich damals nur eine 4+ oder 3- bekommen. Einfach weil sie mich nicht mochte. Als ich dann einen Lehrer bekam, der sportlich aktiv war und auch merkte das ich mich in Sportlichen Sachen ausserhalb der Schule engagierte stand ich plötzlich auf 1-.
      In der praktisch gesehen bedeutet so eine Bewertung, das ich Leistungstechnisch etwa doppelt so schnell gerannt oder geworfen oder was auch immer habe. LOL

      Die Bsp. sollten einfach nur meiner Argumentation dienen, wo ich die These Untermauern will, das Noten a) ziemlich willkürlich gewählt werden und b) ziemlich unwichtig sind für den weiteren Verlauf des Lebens.

      Zu b) Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. Ich habe auch aus meiner Abizeit vielleicht 10 Leute die mit Mathe gar nichts am Hut hatten, sich teilweise gebattelt haben darum wer die schlechtere Mathenote auf dem Zeugnis haben, und trotzdem im Leben einen guten Job gefunden haben, oder jetzt als Beamte eierschaukeln irgendwo.
      Von daher würde ich das nicht so kritisch sehen.

      Zum Thema Erziehung und die Rolle der Eltern, muss ich EJs seinen Beitrag einfach nur lollieren. Auch der Vergleich zu Pokerschülern hinkt gewaltig, es ist eben ein Unterschied ob die einer einzelnen Person etwas beibringen willst, einer kleinen Gruppe oder eben 20-30 Kinder je nach Klassenstärke. Bei einer Klasse, ist es imo auch normal dass es dann einzelne gibt die nichts raffen, es ist aber auch nicht die Aufgabe des Lehrers die Aufgabe dann Heinblöd 5 mal zu erklären.

      Ich bin kein Pädagoge, aber ich kann mir vorstellen das auch hier eine reine Nutzen/Kosten Vergleich gemacht wird. Auch wenn wir in der Position sehr viel Verantwortung haben. Bloss ist der normale Unterricht eben nicht dafür da es wirklich jedem volldepp so lange zu erklären bis er es verstanden hat, weil wir dann halt Potenzial verschenken weil sich andere Kinder in der Klasse langweilen. Wenn jemand etwas nicht rafft, gibt es immer noch die Möglichkeit sich privat bei Schülerhilfen oder ähnlichen die nötigen Skills anzueignen.
      Und hierbei die Rolle der Eltern so in der Hintergrund zu stellen, und die Verantwortung alleien auf die Lehrer für die Bildung in Haftung zu nehmen ist auch komplett daneben.

      Ich persönlich denke, dass insbesondere die Zeit vor der Schule und dem Kindergarten, die Eltern in der Pflicht sind ihr Kind zu fördern und zu fordern. Und es z.B. nicht nur vor die Glotze zu setzen und sich nicht mit dem Kind zu beschäftigen. Habe ich alle schon erlebt, dann braucht man sich aber auch nicht wundern, warum der kleine Kevin die 1. Klasse dann 3mal machen muss.^^

      Wie schon mehrfach erwähnt, ein schwieriges Thema, ich denke es ist nicht schlimm etwas nicht zu wissen oder zu können. Wichtig ist imo, das ,dass Kind trotzdem versucht eine Lösung zu finden und nicht aufgibt.
      Ich bin selbst Onkel geworden dieses Jahr, und bin fasziniert davon wie schnell so ein kleines Ding, Sachen lernt und Fortschritte macht, was für mich imo wichtig ist das wir versuchen immer Möglichkeiten aufzeigen und wegkommen von dem doch gesellschaftlastigen Verbot hier Verbot da, du darfst das nicht Alpha Kevin, Kevin pack das weg, Kevin pass auf. Kevin sei jetzt mal ruhig. Etc. etc. das höre jeden Tag auf Arbeit, dann fragt Kevin Mama darf ich Bananensaft, nein der ist zu Süß, danach wird dann aber Eistee eingepackt, und ich denke mir, wtf. warum bekommt so jemand überhaupt Kinder.


      Zu eurer Bekannten die Sauer auf dich ist.

      Würde ich mir einen Spass draus machen, und sie damit richtig aufziehen. Das sie sich bei über den Lehrer beschweren will, anstatt mal zu hinterfragen wie sie ihr Kind auf die Schulzeit vorbereitet hat, und welche Verantwortung sie in der Rolle der Erziehung des Kindes inne hat.

      Einfach nur LOL solche Menschen.


      So reicht dann, ich merke ich schweife ab. Naja vielleicht bringt der Beitrag dennoch bissle "Content"^^
    • Ich glaub in der 5ten klasse haben wir gerade mal 1527+327 gerechnet. Ein russe in unserem alter kam eingeflogen. In allen Naturwissenschaftlichen fächern war er uns allen 3 jahre voraus. Konnte kein deutsch und doch alle textaufgaben lösen.

      Mit stift und zettel waren die aufgaben für mich easy zu lösen. Im kopf war es zu nervig. Habe keinen abschluss und in der schule bin ich auch 2x sitzengeblieben xD nen taxischein hab ich aber, genau wie mein vater lol. Im iran war er allerdings mathe prof. Ich war lange zeit auch nur unterer durchschnitt in mathe. Erst als ich älter wurde, habe ich das schulsystem verstanden. Bis zur 10ten klasse hatte ich nicht eine fehlstunde, viel zu große angst gehabt. hatte immer das schlimmste Zeugnis der ganzen schule. Halbjahrszeugnis min 6 mangelhaft und zu jahresende dann meistens noch die kurve gekriegt. Naja 2 mal nicht, aber okay xd

      In der oberstufe ging mir dann ein licht auf. 80% fehlstunden + marijuana = profit. In mathe und anderen fächern plötzlich nur noch einsen ohne zu lernen. Irgendwas muss dieses cannabis mit mir gemacht haben lol. Ne quatsch ich war auf der erster schule seit tag1 der staatsfeind der Lehrer. Als ich die schule gewechselt habe, hats mir sogar echt teilweise spaß gemacht, weil die Lehrer wirklich nett zu mir waren. Keinen bock mehr zu tippen, vorallem am handy
      bei deinem mindset, wieso openst du solche hands wie 79s
    • Puh also ich will jetzt nicht die ganzen Texte im Detail auseinandernehmen, nur mal noch ein paar Ansichten von mir:

      Finde es ist komplett daneben, schon in der Kindergartenzeit das Kind in irgend ner Form auf Mathe oder so vorzubereiten. Was wichtig ist, sind die sozialen Skills. Respekt vor Erwachsenen, sich an Regeln halten, Höflichkeit. Sprache!! Wenn mich meine Kinder fragen "Darf ich Bananensaft?" dann frage ich sie, was sie damit wollen.. anschauen? essen? Ein Kind welches ordentliche, ganze Sätze sprechen kann, wird in der Schule keine Probleme mit Grammatik etc haben.
      Man kann auch ein guter Vater sein, wenn man mal nen Eistee kauft, deshalb wird das Kind keine Probleme in Mathe bekommen. Kommt halt auf das Maß an.
      Im Grunde sollte man als Eltern finde ich sich zumindest mal einen groben Gameplan erstellen, was man für sein Kind, wenn es dann mal irgendwann alleine in die Welt ziehen wird, erreichen möchte. Sprich, will man dass sein Kind möglichst perfekt auf die Arbeitswelt vorbereitet ist, dass es sehr viel Geld verdienen kann. Oder ist einem besonders wichtig, dass das Kind sehr sportlich ist, etc etc.
      Mir persönlich ist eben wichtig, dass meine inder die oben genannten Werte vermittelt bekommen (respekt etc) und dass sie selbstbewusst und glücklich werden können. Welchen Schulabschluss die mal machen ist mir reichlich egal, denn die genannten Eigenschaften kann der Postbote genauso haben wie der Topmanager.


      Zur Abwechslung mal Poker:

      SB: $12 (120 bb)
      Hero (BB): $31.15 (311.5 bb)
      UTG: $3.98 (39.8 bb)
      MP: $31.33 (313.3 bb)
      CO: $3.63 (36.3 bb)
      BTN: $13.78 (137.8 bb)


      Preflop: Hero is BB with :as :ad
      UTG folds, MP raises to $0.22, 3 folds, Hero raises to $1.08, MP raises to $3, Hero raises to $10.05, MP calls $7.05


      Flop: ($20.15) :kc :th :qs (2 players)
      Hero checks, MP bets $21.28, Hero ??

      Villain spielt ganz gut und ist einer der größeren Winner im Pool, hab noch nix außergewöhnliches gesehen. Brauchen 34% Easy Fold?

      Board: ThQsKc
      Equity Win Tie
      MP2 67.86% 60.29% 7.57% { QQ+, AKs }
      MP3 32.14% 24.57% 7.57% { AdAs }

      Board: ThQsKc
      Equity Win Tie
      MP2 61.42% 49.56% 11.87% { KK+, AKs }
      MP3 38.58% 26.71% 11.87% { AdAs }
    • laugenweckle wrote:

      Finde es ist komplett daneben, schon in der Kindergartenzeit das Kind in irgend ner Form auf Mathe oder so vorzubereiten.
      Drill gab und gibt es bei mir auch nicht. Zählen und so altersgerechten Kleinkram haben wir schon gemacht. Da gibt es ja diese ganz kleinen Bücher mit Seiten aus dicker Pappe, bei denen man dann kleine Autos oder Hunde zählen kann und auf jeder Seite wird es eins mehr.
      Ich bin auch auf Sachen eingegangen, wenn meine Kinder gefragt haben. Mein Sohn fing z. B. schon im Kindergarten mit recht großen Zahlen an und wollte dauernd wissen, was 2+4 und so ist. Das hatte er bei etwas älteren Kindern aufgeschnappt und war dann neugierig. Ich vermute, dass rocket sowas meinte und das macht dann ja auch Sinn.


      laugenweckle wrote:

      Was wichtig ist, sind die sozialen Skills. Respekt vor Erwachsenen, sich an Regeln halten, Höflichkeit.
      Ich finde, Höflichkeit sollte vom Alter und allen augenscheinlichen Eigenschaften unabhängig sein. Respekt ist für mich eher etwas, das durch Handlungen oder Aussagen erworben wird. Wenn ich einer älteren Person oder einer Mutter mit Säugling auf dem Arm im Bus meinen Sitzplatz anbiete, ist das für mich Höflichkeit. Ist aber wohl nur eine verbale Spitzfindigkeit.

      "An Regeln halten" ist für mich eine komplizierte Sache. Ich finde, dass da ein bewusster und reflektierter Umgang besser ist, als pauschal Regeln einfach immer einzuhalten. Natürlich lasse ich meine Kinder nicht direkt von der Leine (wir sind ja nicht mehr in den 60ern :D ). Ich ermutige sie von Zeit zu Zeit aber schon sich zu überlegen, welche Konsequenzen ein Regelbruch haben wird oder haben könnte und stelle es ihnen dann frei. In deren Alter geht es da natürlich nur um Kleinkram und die Konsequenzen sind halt auch nur für Kinder bedeutsam und nicht wirklich dauerhaft oder erheblich. Allerdings sollen die mit wachsendem Alter auch mehr und mehr Verantwortung für sich übernehmen. Klar hänge ich die dann auch später nicht einfach hin, wenn die sich mal böse verrannt haben. Aber wie sollen sie lernen, wann man sich verrennt, wenn ich das einfach nie zulasse und sie die Konsequenzen tragen müssen?


      laugenweckle wrote:

      "Darf ich Bananensaft?" dann frage ich sie, was sie damit wollen.. anschauen? essen?
      So geil! Ist bei uns genau das Gleiche. Ich finde auch, es kommt dann immer so ein bisschen "Cindy aus Marzan-mäßig" rüber und ich will das auch darum aus denen rausbekommen :=D

      Ich dachte immer, dieser eine Gag wäre echt nicht realistisch, bis eine Schülerin dann letztens im vollen Ernst zu mir sagte: "Kann ich mal ihren Taschenrechner BITTE?" Da haben selbst ihre besten Freundinnen herzlich gelacht. Die Arme wusste gar nicht, was wir wollen...

      eroticjesus wrote:

      [...] -EV zu spielen ist eben nicht +EV und führt dann eben zu Verlusten^^
    • Hehe ist bestimmt ein bischen wie bei FackjuGöthe gewesen^^

      Naja machen wir mal mit Poker weiter.

      @painlezz ja also mir gefällt die Hand auch nicht. Ich hab auch echt keinen Plan vom deep Spielen aber es fällt auf, dass die anderen Regs teilweise völlig durchdrehen sobald man mal deep ist. Hab letzten Monat sicher 5 - 6 mal anderen Regs 200bb+ abgenommen^^
      In der Hand hab ich in der letzten Sekunde auf Call gedrückt und gegen sein AhKh den BB-wise größten Pot ever gewonnen..

      Monat ist durch und lief sehr gut, hab ca 35k Hands gespielt mit 12bb/100. Ziel muss es aber definitiv sein, mehr Hände zu spielen und dabei die Winrate in etwa zu halten.

      Mir geht es oft so, dass wenn ich nachdem ich eine zeitlang gespielt habe und dann eine Pause einlege, ich nichtmehr richtig reinkomme... ka wie ich das ausdrücken soll, aber ich komm nichtmehr so richtig in den Flow und verfalle dann automatisch in mein altes Laster, dass ich viel zu passiv werde.
      Habe nun schon öfter gelesen, dass die Leute eine Art Warmup-Routine haben um direkt richtig da zu sein. Was macht ihr da? Und hat jemand noch ähnliche Probleme?